Das we:gether® Prinzip auf einen Blick
Nachhaltige Veränderung ist das Ergebnis eines funktionierenden Systems.
Fehlt ein Teil, wird der Prozess geschwächt.
Die tragfähige Einheitlichkeit
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Folgende Situation: Sie sitzen in einer Teambesprechung, ein wichtiges Projekt stockt und die Diskussion dreht sich seit zwanzig Minuten hitzig um die Frage, wer welche E-Mail zu spät weitergeleitet hat.
OHNE WAHRNEHMUNG
Ohne geschulte Wahrnehmung merken Sie nicht, dass die Aggressivität im Raum rein gar nichts mit dem Posteingang zu tun hat, sondern mit der tief sitzenden Angst vor dem Scheitern des Projekts. In diesem Zustand navigieren Sie im Nebel: Ihre Empathie verpufft, weil Sie das falsche Problem bemitleiden, und Ihre Haltung wirkt starr oder belehrend, weil Sie auf Prozessen beharren, die an der menschlichen Realität vorbeigehen. Sie übernehmen vielleicht Verantwortung, aber es bleibt ein blinder Aktionismus, der nur die Symptome bekämpft, während das resignierte Schweigen (Resonanz)der anderen einfach an Ihnen vorbeirauscht.MIT WAHRNEHMUNG
Mit geschulter Wahrnehmung hingegen schalten Sie das Licht an und stoppen den Autopiloten. Sie bemerken die feinen Signale, die Anspannung in den Stimmen und die ausweichenden Blicke. Ihre Haltung bekommt ein solides Fundament, weil Sie sich auf das beziehen, was wirklich im Raum steht, statt auf das, was auf der Tagesordnung steht. Ihre Empathie wird treffsicher(er), weil Sie die Verunsicherung hinter den Vorwürfen erkennen können, und Ihre Verantwortung führt zu einer klaren Handlung, die den eigentlichen Knoten löst. Sie nutzen die Resonanz Ihres Gegenübers als präzises Navigationssystem und führen das gesamte Gespräch aus der Sackgasse zurück in eine echte, wirksame Zusammenarbeit.
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Stellen Sie sich folgendes Beispiel vor: Sie kommen nach einem langen Arbeitstag nach Hause und Ihr Partner hat eine wichtige Erledigung vergessen, die für den nächsten Tag entscheidend ist.
OHNE EMPATHIE
navigieren Sie rein faktisch durch die Situation. Ihre Wahrnehmung registriert präzise das Versäumnis aber ohne den menschlichen Filter wird diese Klarheit zur unterkühlten Anklage. Ihre Haltung verkommt in diesem Moment zu einem starren "Ich habe recht und du bist unzuverlässig", was eine echte Begegnung unmöglich macht. Die Verantwortung, die Sie vielleicht übernehmen, indem Sie die Sache nun selbst erledigen, fühlt sich für Ihr Gegenüber nicht nach Unterstützung, sondern nach einer Bestrafung an, das Distanz schafft. Die daraus resultierende Resonanz Ihres Partners (Defensive oder Rückzug) nehmen Sie lediglich als weiteren Beweis für seine Unfähigkeit wahr, statt die tieferliegende Verletzung zu spüren.MIT EMPATHIE
verändert sich die gesamte Dynamik, ohne dass der Fehler beschönigt wird. Die Wahrnehmung liefert Ihnen weiterhin die Fakten, aber die Empathie erlaubt Ihnen, den Stress oder die Erschöpfung hinter dem Vergessen Ihres Partners zu sehen. Ihre Haltung bleibt dabei klar und integer, aber sie wird durch Wohlwollen ergänzt, indem Sie Ihre Enttäuschung ausdrücken können, ohne den anderen abzuwerten. Die Verantwortung, die Sie jetzt gemeinsam für eine Lösung übernehmen, stärkt die Verbindung, anstatt sie zu belasten und die Resonanz wird zu einem feinen Navigationsinstrument. Sie spüren sofort, wenn das Gespräch zu kippen droht, und können durch ein aufrichtiges Wort für Entspannung und einen klärenden Dialog sorgen.
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Folgendes Beispiel kennen Sie sicher. Sie teilen auf einer Plattform wie LinkedIn oder Instagram einen Beitrag zu einem Thema, das Ihnen wirklich am Herzen liegt. Vielleicht eine mutige berufliche Entscheidung oder eine persönliche Ansicht. Kurz darauf explodieren die Kommentare. Jemand greift Sie öffentlich an, verdreht Ihre Worte oder wird sogar persönlich beleidigend.
OHNE HALTUNG
werden Sie in diesem Moment zum Spielball der Meinungen anderer. Ihre Wahrnehmung verengt sich sofort auf den Schmerz des Angriffs, weil sie nur noch die Aggression sehen. Dabei übersehen Sie den Kontext oder die Tatsache, dass es nur eine einzelne Stimme unter vielen ist. Ihre Empathie wird zur Gefahr, da Sie die negative Energie des Gegenübers ungefiltert übernehmen und in Selbstzweifel oder tiefen Rechtfertigungsdrang verfallen. In diesem Zustand verkommt Verantwortung zu einem impulsiven Verteidigungsreflex: Sie kontern entweder verbal zurück, verstummen gänzlich oder löschen vielleicht sogar den Beitrag, der Ihnen aber am Herzen lag. Mit allen Optionen geben Sie allerdings die Gestaltungshoheit über Ihr eigenes Profil ab. Die Resonanz, also die Reaktionen aus der digitalen Welt, wird für Sie zur absoluten Wahrheit über Ihren eigenen Wert. Sie fühlen sich vernichtet, weil Ihr Anker im Außen lag und die Wellen nun über Ihnen zusammenschlagen.MIT HALTUNG
besitzen Sie ein (digitales) Rückgrat, das Sie vor Entwertung schützt. Ihre Wahrnehmung bleibt klar. Sie registrieren die Beleidigung, können aber sofort unterscheiden, was davon sachliche Kritik ist und was lediglich die Projektion des Absenders. Die Haltung wirkt wie ein Schutzschild, an dem die Missgunst Ihres Gegenübers abprallt, weil Ihr Selbstwert intern verankert ist. Ihre Empathie erlaubt es Ihnen, die Frustration des anderen zu erkennen, ohne sich davon berühren zu lassen. Hier setzen Sie eine klare Grenze, statt sich auf das Niveau des Angriffs herabzubegeben. Erst durch diese Standfestigkeit wird Ihre Verantwortung wirksam: Sie entscheiden souverän, ob Sie den Kommentar löschen, sachlich antworten oder ihn als Beispiel für eine notwendige Debatte nutzen. Die Resonanz des Netzwerks nutzen Sie als Navigationshilfe, um Ihre Botschaft noch schärfer und klarer zu formulieren, ohne sich vom Sturm der Kommentare aus der Ruhe bringen zu lassen.
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Im folgenden Beispiel greife ich auf ein reales Geschehen zurück. Im Mittelpunkt steht eine Führungskraft, in dessen Abteilung seit Wochen dicke Luft herrscht, weil die Ergebnisse hinter seinen Erwartungen liegen. In den Meetings fühlt er sich erschöpft und machtlos.
OHNE VERANTWORTUNG
verharrt die Führungskraft in der lähmenden Rolle des Beobachters. Seine Wahrnehmung ist zwar geschärft, dient aber unbewusst nur dazu, Beweise für das Versagen der anderen zu sammeln, also die "unzuverlässigen" Mitarbeitenden, das zu knappe Budget und die starren Vorgaben der Geschäftsleitung. In diesem Zustand verkommt seine Empathie und er bewegt sich zwischen ungesundem Selbstmitleid nach dem Motto 'Warum muss ich mich mit diesem Team herumschlagen?' und einer Distanz, die die Mitarbeitenden nur noch als personifizierte Probleme sieht. Seine Haltung wird schwammig und defensiv und er meidet klare Ansagen, um nicht noch mehr Angriffsfläche für weitere Misserfolge zu bieten. Im Grunde handelt er wie ein Passagier, der hilflos zusehend im sinkenden Schiff sitzt. Die negative Resonanz des Teams, das Augenrollen in Meetings oder die Dienst-nach-Vorschrift-Mentalität nimmt er zwar wahr, erlebt sie jedoch als persönliche Kränkung, die ihn noch tiefer in die Erschöpfung treibt, statt ihn zum Handeln zu bewegen.MIT VERANTWORTUNG
ergreift er wieder das Ruder und versteht, dass er nicht das Opfer der Umstände ist, sondern der entscheidende Hebel im System. Er nutzt seine Wahrnehmung für eine radikal ehrliche Bestandsaufnahme, stellt sich der Frage, was sein eigener Anteil an der Funkstille ist und an welcher Stelle er Erwartungen nicht klar kommuniziert oder Konflikte aus Bequemlichkeit ausgesessen haben könnte. Seine Haltung gibt ihm das Rückgrat, diese eigenen Versäumnisse vor dem Team einzugestehen. Durch diese neue Aufrichtigkeit verändert sich seine Empathiefähigkeit, er hört auf, sein Team zu bewerten, und fängt an zu verstehen, welche Ängste und Blockaden hinter deren schlechten Ergebnissen stehen. Verantwortung bedeutet für ihn nun, die Resonanz im Raum, also die dicke Luft, nicht mehr wegzudrücken, sondern sie mutig und klar anzusprechen und gemeinsam neue Spielregeln zu definieren. Er wartet nicht mehr darauf, dass das Team sich ändert. Stattdessen verändert sich die gesamte Dynamik durch sein progressives Handeln.
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Stellen Sie sich vor, Sie leiten eine Konferenz, in der es um die Einführung eines neuen und ziemlich aufwendigen Inklusionskonzepts geht. Während Sie die Vorteile präsentieren, spüren Sie eisige Ablehnung. Niemand sagt etwas Konkretes aber das laute Seufzen und die verschränkten Arme während Ihres Vortrags sind nicht zu übersehen. Der sinnbildliche "Elefant" im Raum hat sich breit gemacht.
OHNE RESONANZ
versuchen Sie, die Tagesordnung mit pädagogischer Autorität "durchzupeitschen". Sie nehmen zwar die Unruhe wahr, bewerten sie aber als mangelnde Kooperationsbereitschaft oder Widerstand gegen den Fortschritt. Da Sie die Reaktionen des Kollegiums ignorieren, wirkt Ihre Empathie wie eine hohle Phrase, während Sie von "unseren gemeinsamen Zielen" sprechen, weil sich die anderen im Raum nicht gesehen fühlen. Ihre Haltung wirkt starr und realitätsfern, da Sie an der Theorie festhalten. Sie übernehmen zwar Verantwortung für die Umsetzung des Konzepts aber da Sie die Schwingungen im "Dazwischen" nicht sehen wollen, erzeugen Sie lediglich passiven Widerstand. Der Elefant wird immer größer, das Team geht nach der Sitzung frustrierter auseinander als davor, und die eigentliche Arbeit leidet.MIT RESONANZ
nutzen Sie die angespannte Stille als wichtigstes Signal für Ihre Führung. Sie halten mitten im Satz inne, senken die Stimme und sprechen das Unausgesprochene mutig klar aus: "Ich merke gerade, wie die Energie im Raum sinkt, während ich über das neue Konzept spreche. Es fühlt sich an, als stünde hier ein riesiger Elefant, der sagt: 'Wir können nicht mehr'. Ist es das, was gerade da ist?" In diesem Moment wird Ihre Wahrnehmung zum Ventil und Sie geben der Stimmung des Teams einen Raum. Ihre Haltung zeigt sich hier in ihrer menschlichsten Form, auch weil Sie bereit sind, den ursprünglichen Plan kurzzeitig loszulassen, um die Menschen zurückzugewinnen. Durch diese Resonanzfähigkeit ermöglichen Sie echte Empathie, da sich Ihre Kolleg*innen zum ersten Mal in ihrem Stress ernst genommen fühlen. Ihre Verantwortung verlagert sich weg von der bloßen Dokumentationspflicht hin zur gemeinsamen Gestaltung der Belastungsgrenzen. Erst wenn der Elefant benannt ist, kann aus der Blockade wieder ein ehrlicher Dialog über Machbarkeit und Prioritäten entstehen.
Wachstum statt Perfektion
"Nachhaltiger Wandel braucht keine perfekten Menschen, sondern Menschen, die bereit sind, das Ganze zu sehen."
Im we:gether® Prinzip geht es nicht darum, in jedem Feld fehlerfrei zu sein. Deshalb vergessen Sie bitte Perfektionismus. Vielmehr geht es um die Bereitschaft immer wieder aufrichtig hinzuschauen, besonders dann, wenn es hakt. Das we:gether® Prinzip lebt von der Neugier auf die eigenen Muster und dem Mut, blinde Flecken zuzulassen. Es ist kein Regelwerk, sondern eine Einladung zum ehrlichen Dialog.
Sie sind neugierig geworden?
Das sagen meine Kund*innen über die Zusammenarbeit mit mir:
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Deniz Alyakut
Key-Account-Manager bei Arla Foods
“Ich kam zu Sümeyye in einer Zeit, in der ich mental und emotional komplett feststeckte. Ich war innerlich verheddert, erschöpft und hatte das Gefühl, mich selbst nicht mehr richtig zu verstehen. Genau dort hat sie mich abgeholt…ruhig, klar und mit einer unglaublich feinfühligen Art.
Sümeyye verbindet Empathie und Fachwissen auf eine besondere Weise. Sie hört nicht nur zu, sondern erkennt sehr schnell die inneren Dynamiken, die gerade wirken. In meinem Einzelcoaching haben wir intensiv an meinen Werten und am Thema Grenzen setzen gearbeitet. Plötzlich wurde verständlich, warum sich bestimmte Situationen immer wieder gleich anfühlen und was mein eigener Anteil daran ist. Was ich besonders schätze, ist ihre strukturierte Arbeitsweise. Sie bringt Ordnung in Gedanken, erklärt Zusammenhänge verständlich und gibt konkrete Werkzeuge an die Hand, die man direkt im Alltag anwenden kann. Gleichzeitig ist sie sehr ehrlich: Wenn etwas nicht stimmig ist, sagt sie auch klar Nein und eröffnet neue, reflektierte Perspektiven und das immer wertschätzend und auf Augenhöhe.
Durch das Coaching habe ich mich innerlich neu sortiert und bin Schritt für Schritt aus diesem Knoten-Zustand herausgekommen. Ich verstehe mich heute deutlich besser und kann bewusster handeln, statt nur zu reagieren. Menschlich ist Sümeyye für mich zu 100% authentisch. Sie fragt auch nach dem Coaching nach, wie es einem geht und nimmt sich immer Zeit. Man fühlt sich gesehen, ernst genommen und wirklich begleitet. Für mich war dieses Coaching ein echter Wendepunkt. Eine klare Empfehlung…fachlich wie menschlich. ♥️🙏”
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Carmen Stozek
Produzentin Bantry Bay Productions GmbH
“Sümeyye Algan ist eine kluge, zuverlässiger, engagierte Beraterin und Coach. Bei den Dreharbeiten zu unserer Disney+ Serie Habibi Baba Boom habe ich Sümeyye als kulturelle Fachberaterin kennen und schätzen gelernt.
In der Drehbuchgebleitung, am Set und in der Postproduktion stand sie uns als zur Seite, bestärkte uns mutig zu sein, zeigte auf, wo es Mißverständnisse geben könnte und zeigte Alternativen und war im Umgang mit Team- und Darstellern einfühlsam, klar und offen. Eine Zusammenarbeit bei einem neuen Projekt wäre großartig. Wir arbeiten daran.”
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Murat Surat
Facilities Specialist bei Max Planck Society
“Wir kamen zu Sümeyye an einem Punkt, an dem unsere Beziehung kaum noch eine Zukunft hatte. Patchwork, Rollen, Kommunikation…alles war festgefahren, eine Trennung stand im Raum. In nur einer Sitzung hat Sümeyye etwas geschafft, was wir selbst nicht mehr konnten: Sie hat uns wieder spüren lassen, warum wir uns lieben.
Mit unglaublicher Empathie, Klarheit und tiefem Verständnis für Patchwork-Dynamiken hat sie uns den Spiegel vorgehalten: ohne Schuld, ohne Bewertung und uns ganz konkrete Werkzeuge an die Hand gegeben, die sofort Wirkung gezeigt haben. Schon nach dieser einen Sitzung hat sich unsere Kommunikation grundlegend verändert. Wir verstehen uns wieder. Wir begegnen uns wieder….
Sümeyye arbeitet tief, ehrlich und lösungsorientiert. Für Paare, die feststecken, aber ihre Beziehung nicht aufgeben wollen: eine absolute Herzensempfehlung.”
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Jumana Hamandouche
Gründerin und Inhaberin Studio für Gestaltung und Illustration
“Sümeyye bringt es ganz wunderbar auf den Punkt. Sie lotst einen mit unglaublicher Energie und Empathie zielgerichtet auf die richtigen Wege. Gibt Ideen und Anregungen und als Kundin stehe ich bei ihr an erster Stelle. Ihre kreative und schnelle Lösungsfindung und deren Umsetzung ist ihre absolute Stärke. Ich bedanke mich sehr für so eine wundervolle und sympathische Lotsin. Und ich empfehle Sie von Herzen sehr gern weiter.”
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Daniela Gierschmann
Co-Founder feminist consulting collective
“Auf der Suche nach hands-on Unterstützung mit Marketing und Kommunikation in verschiedenen Medien hatten wir das große Glück, Sümeyye an unserer Seite zu haben. Sümeyye entwickelt in kürzester Zeit viele wertvolle Ideen, gibt ihr umfangreiches Wissen weiter, berät klar und zielgerichtet. Und ist nicht zuletzt geduldig, empathisch und herzlich. Wir empfehlen sie unbedingt weiter.”