Storytelling für BIPoC
Your Voice, Your Choice
Gut 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben eine Migrationsbiografie. BIPoC erleben in ihrer Arbeit häufig, dass ihre Perspektiven auf Betroffenheit reduziert oder ihre Expertisen infrage gestellt werden. Ihre Geschichten sollen stellvertretend für Millionen sprechen, gleichzeitig wird von ihnen erwartet, dankbar für Teilhabe zu sein.
Dieser Workshop setzt genau dort an. Er vermittelt, wie die eigene persönliche Geschichte zum kraftvollen politischen Werkzeug werden kann, ohne in klassische Fallen zu tappen.
Was in diesem Workshop passiert
Reden, die bewegen
Die Teilnehmenden lernen, ihre Stimme authentisch und selbstbewusst einzusetzen. Sie erarbeiten eine klare Story-Struktur für (politische) Reden mit einer praxiserprobten 4-Schritte-Methode, entwickeln Strategien für den Umgang mit Wertekonflikten zwischen persönlichen Überzeugungen und Organisationspositionen und sie bekommen rhetorische Werkzeuge an die Hand, um Betroffenheits-, Stellvertreter- und Dankbarkeitsfallen gezielt zu umgehen.
Ein zentraler Baustein ist emotionale Kompetenz: verstehen, wie Emotionen als politische Stärke wirken, und das eigene Werte- und Privilegienbewusstsein schärfen.
Was die Teilnehmenden mitnehmen
Eine klare Struktur für wirkungsvolle Reden und Auftritte, rhetorische Sicherheit im Umgang mit Situationen, in denen ihre Expertise hinterfragt oder ihre Perspektive auf Betroffenheit reduziert wird und die Erfahrung, dass die eigene Geschichte kein Zugeständnis ist, sondern ein politisches Argument.
Für wen ist der Workshop?
Für Menschen, die in der politischen Arbeit, in Parteien, NGOs, Verbänden, Zivilgesellschaft oder Verwaltung aktiv sind oder aktiv werden wollen.
Und für alle, die ihre Geschichten als politische Argumente einsetzen möchten.
Format
Dauer: 4 Stunden bis 2 Tage (individuell anpassbar)
Format: Präsenz oder online
Gruppengrösse: 10 bis 35 Personen (optimal: 12 bis 25)
Methoden: Fachlicher Input, systemische Reflexionsübungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Fallszenarien, Peer-Feedback
Ihr wollt euren Mitarbeitenden Raum geben, ihre Stimme zu finden, um sie politisch wirksam einzusetzen?